jatzt langsam wirds ernst hier. noch ein monat uebrig. und mit jedem tag hier wird es toller hier, schwerer, wegzufahren. das wetter das ja sowieso schon wunderbar sommerlich ist, uebertrifft sich jeden tag aufs neue, ich hab noch mal nen ganzen schwung neuer freunde getroffen und wenn ich so um mich schaue und mir denke dass ich in vier wochen schon wieder in deutschland bin merk ich erst, wie sehr whitehorse mein zuhause geworden ist. keine angst, ihr kriegt mich schon wieder, es ist nur eben nicht einfach, wegzufahren. aber wie so viele sachen hoert mein hahr hier auf genau wenn's am schoensten ist.... naja, c'est la vie.
letzten sonntag war ich bei der sonja, (thorins mutter,verrueckte schwedische opernsaengerin)beim geburtstags-dinner eingeladen. die sonja denkt immer noch, ich haette ihren sohn geheiratet. war aber wahnsinnig lustig. thorins schwester die gerade von ihrer weltreise zurueckgekommen war hat gekocht, und zwar so wahnsinnig gut dass ich mich echt gefragt hab warum man im rosenpalais oder auch im haus heuport in regensburg da so viel geld ausgeben muss. boah, das war der hammer. kita (so heisst thorins schwester) hat ihre weltreise kulinarisch zusammengefasst, wir hatten sushi, crostini, kaesekuchen, meeresfruechte und als ich dann gesagt hab mann, das war gut hat sie nur gemeint ich sollte den hauptgang doch wenigstens mal probieren.... ein echtes yukonner elch-steak....oh mann....schon schlimm, wenn man einfach nicht aufhoeren kann mit essen...kita hat mir dann noch ne grosse tuete alter und total schoener klamotten vermacht, das hat man wirklich nicht alle tage. ;-)
wahnsinnig beschaeftigt bin ich jetzt auch noch mit reiten. dreimal die woche fahr ich nach der schule raus zu "freedom trails" der behinderten-reitschule wo ich als sidewalker und horseleader arbeite. aber das ist nicht alles.ich darf naemlich wenn alle reitschueler weg sind die pferde reiten so oft und so lange ich lust hab. und das muss ich natuerlich echt ausnutzen. die gaengige reitweise hier ist western, auch was neues fuer mich, und es ist echt einfach nur cool. das beste war aber letzten dienstag: wir haben als therapie-pferd seit neuestem Pal,einen kleinen esel. und, wie der typische esel eben ist, kann Pal echt wahnsinnig stur sein, was als therapie pferd natuerlich echt bloed ist. Judy die chefin hat mich gebeten mich mal auf das eselchen zu setzen und ihm ein bisschen die flausen auszutreiben und, glaubt mir, das ist das beste was ich jeh gemacht hab!!!! wie sich rausgestellt hat war Pal nicht stur sondern einfach nur stinkfaul und, schlau wie er ist, hat er bald rausgehabt dass man bei kleinen kindern so ganz gut durchkommt. als ich dann kam, mit mehr gewicht und mehr ahnung war er das liebste und beste pferd das man je gesehen hat. und er hat alles mitgemacht, wie jedes normale pferd, sogar getrabt ist er mit mir, ziemlich lange und man konnt sehen: es hat ihm total gefallen!!!! ich liebe diesen esel!!!!!! er ist seither mein absoluter liebling. das ist mal wieder typisch fuer mich: da hat man einen stall mit wunderbar tollen pferden und der den ich mit abstand am liebsten mag ist ein kleiner dicker esel.
die schule hat jetzt in den meisten faechern diese bekannte, relaxte endphase erreicht wo man einfach nur zum ratschen kommt. in mathe hab ich meine end-note erreicht, 80% und daran wird nur noch die abschlusspruefung in zwei wochen was aendern. in drama haben wir letzte woche unser stueck aufgefuehrt was echt super angekommen ist und jetzt machen wir nur noch ein kleines zehn-minuten-stuerck als abschluss. sport besteht nur noch aus im-grass-liegen-und-gar-nix-tun und auch in englisch ist das ziel schon greifbar nahe: nur noch drei haus-aufsaetze. und gluecklicherweise muessen wir hier keine langweiligen textinterpretationen schreiben sondern kriegen kreative sachen, die echt nicht einfacher sind, aber ganz bestimmt mehr spass zu schreiben. ich schreib die erste ueber die moenche der Abtei Windberg (ich dachte, nach zehn Jahren muss ich die schon mal anders als nur in schlussabend-stanzerln wuerdigen) die zweite
ueber den, naja, etwas anderen lifestyle meiner gastmutter jean und was ich in diesem jahr von ihr gelernt hab und der dritte wird ne satire werden, und zwar ueber volle terminkalender. das ist, indirekt zwar, auch etwas das ich hier gelernt hab. zei einfache worte: kein stress. und ich muss sagen das hat mich wirklich gut getan.
so, das wars fuer heute, ich geh jetzt babysitten, ich werd demnaechst mal bilder von meinem esel hochladen!!!!!!
bye ;-)
Freitag, 6. Juni 2008
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