sondern tuktoyuktuk in den northwest-territories. am dienstag abend war ich wieder da, nach 16 stunden autofahrt durch hohe berge arktische tundra und dann endlose eiswueste. es war trotzdem sehr lustig weil wir ne super gruppe hatten. trotzdem, auf so ner langen autofahrt durch unbewohnte weite kommt man sich vor wie auf dem mond. wir sind am freitag in inuvik angekommen, die youthgroup hier faehrt da jedes jahr hin um der dortigen youthgroup beim zu helfen beim eskimo-fest essen zu verkaufen. und das haben wir auch. drei tage ohne pause donuts gmacht und chilli und burgers und dann sind wir in der kaelte gestanden und ham alles verkauft waehrend traditionell gekleidete eskimos drum-dances getanzt haben und square-dances (da haben wir auch mitgemacht ;-) und skidoo-rennen gefahren sind (wie formel eins. nur halt bei minus 30, im schnee und schneller.)gewohnt haben wir alle im haus (jaja, nicht iglu) vom dortigen jugendpfarrer. fuer einen tag dann sind wir in das kleine eskimo-dorf tuktoyuktuk gefahren und zwar aufeiner eis-strasse. einfach nur der gefrorene fluss. warum sollte man auch ne strasse bauen wenn es sieben monate im jahr minus 30 hat, einfach nus auf dem fluss den schnee auf die seite zu schieben ist ja viel einfacher. nach einer stunde hiess es dann nur noch "jetzt sind wir nicht mehr auf dem fluss" erleichtertes aufatmen von einigen 13jaehrigen maedchen "denn jetzt sind wir auf dem ozean" naja, wenn mir das nicht gesagt worden waere haette ich das auch nicht erkannt. schaut naemlich genauso aus wie der fluss. ein geraeumter streifen so breit wie ne deutsche autobahn und sonst eis, soweit das auge reicht. aber irgendwie war das auch mal schoen zu sehn, wir hatten strahlendes wetter, sonnenschein bis halb elf in der nacht, nordlichter (die ich leider verschlafen hab) und sternschnuppen (die ich leider auch verschlafen hab). nach tuk wie es alle hier einfach nur nennen sind wir aber eigentlich nur gefahren um einmal dort gewesen zu sein. so spannend is es ja auch wieder nich. 800 eskimos (aber auch in haeusern) eine kleine schule die wir angeschaut haben, und ein einziger laden wo ein liter milch schlappe 13 dollar kostet. tuk liegt auf einer kleinen insel im nordpolarmeer, nur 50 meieln entfernt vom packeis, dem eigentlichen nordpol. ich haette echt nie gedacht dass ich da mal hinkomm. aber wenn man sich sowas denkt geschiehts erst recht, ironischerweise genau wenn der rest meiner
regensburger klasse im fernen griechenland in der sonne brutzelt....naja, nach griechenland kann ich ja immer noch fahrn. eisbaeren hab ich, obwohl ich so darauf gehofft hab, leider keine gesehen, oder sie wollten mich eben nicht sehn. ich hab nicht besonders viel glueck mit wildlife hier. bis jetzt kein wolf, kein baer und der einzige elch war der den wir damals in alaska ueberfahren haben. aber wenigstens haben sich, wenn sie auch nicht rauskommen wollten die eisbaeren durch viele viele fussspuren verraten.
eines hab ich auf diesem verrueckten ausflug doch gelernt: so klein ist whitehorse gar nicht. alles ist wie man seit den alten philosophen und neuerdings auch von den wise guys weiss relativ. und das ende der welt ist garantiert tuk.
seid gegruschelt!!!!!
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